Älteres Paar lässt sich beraten.

Neue Ausbildungs- und Prüfungsverordnung für Pflegeberufe verabschiedet

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Moderner und einheitlicher soll die Ausbildung von Pflegefachkräften werden – und damit attraktiver für Ausbildungssuchende. Das haben sich Bundesgesundheitsminister Jens Spahn und Bundesfamilienministerin Dr. Franziska Giffey mit einer neuen Ausbildungs- und Prüfungsverordnung zum Ziel gesetzt, die nun vom Bundeskabinett beschlossen wurde. 

Dazu erklärt Spahn: „Diese Verordnung ist ein wichtiger Schritt, um den Pflegeberuf moderner und attraktiver zu machen. Wir wollen, dass sich möglichst viele für diesen verantwortungs- und anspruchsvollen Beruf entscheiden.“ Dazu gehöre neben einer Ausbildungsvergütung auch die Abschaffung des Schulgeldes, das in einem Mangelberuf nichts zu suchen habe, so Spahn.
 
Laut Bundesministerium für Gesundheit setzt die neue Ausbildungs- und Prüfungsverordnung die Vorgaben des Pflegeberufegesetzes, das die Pflegeausbildungen umfassend modernisiert hat, um.
 
Die Verordnung regele beispielsweise Einzelheiten zur Ausbildungsstruktur, zu den Mindestanforderungen, den Ausbildungsinhalten und den Prüfungen sowie zur Anerkennung ausländischer Berufsabschlüsse. Zudem beinhalte sie Regelungen für die neue hochschulische Pflegeausbildung und nehme Einfluss auf die Gestaltung der Rahmenlehr- und Rahmenausbildungspläne. 
 
Dr. Franziska Giffey betont: „Mit der Ausbildungs- und Prüfungsverordnung schaffen wir die Basis für einen guten Start der neuen Pflegeausbildungen. Alle Azubis bekommen im Rahmen der Generalistik erstmals die Möglichkeit, einen Berufsabschluss zu erwerben, der automatisch europaweit anerkannt sein wird und der ihnen neue Karriereperspektiven eröffnet.“ 
 
Geplant ist, dass die neue Pflegeausbildung Anfang 2020 an den Start geht. Vorab benötigt die Verordnung noch die Zustimmung des deutschen Bundesrats.

Quelle: Bundesministerium für Gesundheit, rechtsdepesche.de

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