Ratgeber Inkontinenz: Tipps für den Pflegealltag

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Viele ältere oder pflegebedürftige Menschen leiden unter Inkontinenz. Auch für pflegende Angehörige ist das Thema häufig eine große Herausforderung. Den Betroffenen helfen will der neue Ratgeber des Zentrums für Qualität in der Pflege (ZQP).

Inkontinenz bedeutet, die Ausscheidung von Urin oder Stuhl zumindest teilweise nicht kontrollieren zu können – wovon meistens ältere und pflegebedürftige Menschen betroffenen sind. Auch für pflegende Angehörige ist der Umgang damit nicht leicht und häufig mit erhöhtem pflegerischen Aufwand verbunden. Manchmal ist die Belastung für beide Seiten so groß, dass ein Umzug in ein Pflegeheim der letzte Ausweg zu sein scheint. Doch so weit muss es nicht kommen. Das ZQP hat einen Ratgeber für Betreuungspersonen herausgebracht, der hilfreiche Maßnahmen zur Verbesserung der Pflegesituation aufzeigt und viele Tipps für die Pflegepraxis enthält. 

Das Heft umfasst Informationen zu Inkontinenz, wie Ursachen, Folgeprobleme und Therapiemöglichkeiten. Es enthält zudem nützliche Tipps für den Alltag, zum Beispiel für die Ernährung, den Umgang mit Hilfs- und Pflegemitteln sowie zu Anpassungen in der Wohnung.

Der Ratgeber geht außerdem auf das Thema Scham- und Angstgefühle ein, worunter  die Betroffenen häufig leiden. Es sei wichtig, über diese Gefühle zu reden und sich zusätzlich Rat von  Ärztinnen und Ärzten, aber auch von Pflegefachpersonen oder Kontinenzberaterinnen und -beratern einzuholen, rät das ZQP.

Der Ratgeber steht auf der Webseite des ZQP zum Download bereit

Quelle: www.zqp.de

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