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Pflegepersonal-Stärkungsgesetz: 13.000 neue Stellen in der Altenpflege

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Das Pflegepersonal-Stärkungsgesetz (PpSG) ist seit August beschlossene Sache und wird zum 1. Januar 2019 in Kraft treten. Mit dem neuen Gesetz soll für Pflegekräfte vieles besser werden.

Wesentliche Neuerungen durch das PpSG:

Das Personal in der Altenpflege kann ab nächstem Jahr um 13.000 neue Mitarbeiter aufgestockt werden. Die zusätzlichen Kosten tragen nur die gesetzlichen Krankenkassen, Pflegebedürftige werden nicht belastet.

  • Pflegeversicherungen fördern die Digitalisierung im Pflegebereich, um Pflegekräfte mehr zu entlasten.
  • Die Zusammenarbeit von niedergelassenen Ärzten und stationären Pflegeeinrichtungen wird weiter verbessert.
  • Die ambulante Alten- und Krankenpflege, insbesondere im ländlichen Raum, wird durch bessere Honorierung der Wegezeiten gestärkt.
  • Jede zusätzliche oder aufgestockte Pflegestelle am Krankenhausbett wird künftig vollständig von den Kostenträgern (GKV und PKV) refinanziert, um die Personalausstattung in der Pflege zu verbessern. Diese Neuregelung gilt bis zum Inkrafttreten einer grundsätzlichen Neuregelung‎ zur Pflegepersonalkostenfinanzierung.
  • Bereits ab dem Jahr 2018 werden die Tarifsteigerungen für die Pflegekräfte im Krankenhaus vollständig von den Kostenträgern refinanziert. Die zusätzlichen Finanzmittel sind für Pflegepersonal einzusetzen. Das ist durch einen Nachweis zu belegen.
  • Die Ausbildungsvergütungen von Auszubildenden in der Kinderkrankenpflege, Krankenpflege und Kranken­pflegehilfe im ersten Ausbildungsjahr werden ab 2019 vollständig von den Kostenträgern refinanziert. Die Verbesserung schafft einen deutlichen Anreiz, mehr auszubilden.

Welche weiteren Neuregelungen mit dem Pflegepersonal-Stärkungsgesetzt verbunden sind, erfahren Sie hier auf der Website des Bundesgesundheitsministeriums.

Quelle: Bundesgesundheitsministerium

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