SARS-CoV-2: Arbeitsschutzstandard für die ambulante Pflege aktualisiert

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Unternehmen müssen eine Reihe von Arbeitsschutzpflichten in Hinblick auf das Coronavirus erfüllen. Die Berufsgenossenschaft für Gesundheitsdienst und Wohlfahrtspflege (BGW) hat nun den SARS-CoV-2-Arbeitsschutzstandard für die ambulante Pflege an die Vorgaben der stationären Pflege angepasst  – mit Wirkung zum 07.06.2021. Was ist neu?

Der Branchenstandard für die ambulante Pflege basiert auf der „SARS-CoV-2-Arbeitsschutzver- ordnung“ (Corona-ArbSchV) sowie der„SARS-CoV-2-Arbeitsschutzregel“ und dem „SARS-CoV-2-Arbeitsschutzstandard“ des Bundesministeriums für Arbeit und Soziales (BMAS). 

Die wichtigsten Änderungen im Überblick:

  • Arbeitgeber und Arbeitgeberinnen müssen ein betriebliches Hygienekonzept erstellen und umsetzen. Darin müssen alle betrieblichen Infektionsschutzmaßnahmen für die Pandemiezeit festgelegt sein.
  • Beschäftigte tragen immer mindestens Mund-Nasen-Schutz.
  • Bei unmittelbarem, engem Kontakt mit einem Abstand unter 1,5 Meter zu pflegebedürftigen Menschen ist eine FFP2-Maske oder eine gleichwertige Atemschutzmaske – ohne Ausatemventil – zu tragen. 
  •  Wenn Beschäftigte sowie zu versorgende Pflegebedürftige über einen vollständigen Immunschutz durch Impfung/Genesung nach COVID-19-Erkrankung verfügen, kann auf das Tragen der Atemschutzmasken bei Pflegetätigkeiten verzichtet werden.
  •  Pausenräume müssen durchgängig gelüftet werden, wenn sich mehrere Personen darin aufhalten.
  •  Zum Schutz der Beschäftigten sowie der zu Pflegenden sind die Beschäftigten regelmäßig vorsorglich auf SARS-CoV-2 zu testen. 

Die aktuelle Version (Stand: 07.06.2021) ist auf der Webseite der BGW unter www.bgw-online.de/corona-schutz-pflege  zu finden.
 

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