Älteres Paar lässt sich beraten.

Stabiler Wohnungsrollator: Stürze sind vermeidbar

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Stürze im Alter ziehen häufig erhebliche körperliche und seelische Folgen nach sich. Wie Senioren solche Unfälle vermeiden können, zeigt eine kostenlose Broschüre der Seniorenliga.

Wenn Menschen höheren Alters stürzen, verletzen sie sich meist sehr schwer: Laut der Deutschen Seniorenliga tragen etwa fünf Prozent aller Betroffenen einen Knochenbruch und ein bis zwei Prozent einen Oberschenkelhalsbruch davon. Bei vielen münde ein Sturz auch in Bettlägerigkeit und im schlimmsten Fall in Pflegebedürftigkeit. 

Unfälle durch präventive Maßnahmen vermeiden

Wer im Alter etwas für seine körperliche Fitness tut, kann solche Stürze besser vermeiden. Sind bereits körperliche Beeinträchtigungen vorhanden, helfen Krankengymnastik oder spezielles Körpertraining diese Defizite auszugleichen, meint Erhard Hackler, geschäftsführender Vorstand der Deutschen Seniorenliga. Eine der leichtesten und sichersten Methoden zur Vorbeugung eines Sturzes sei der Gebrauch eines Rollators. Hackler empfiehlt einen stabilen Wohnungsrollator, der im Innenbereich leichter zu handhaben sei als ein Außenrollator. „Beim Kauf sollte man darauf achten, dass sich der Rollator auf der Stelle drehen lässt, von allen Seiten festen Halt sowie einen fahrbaren Handlauf bietet und sich mit entsprechendem Zubehör wie einem Tablett oder einem Korb ausstatten lässt“. Wichtig sei es außerdem, den richtigen Bewegungsablauf in einer vom Arzt verordneten Ergotherapie zu erlernen.

Die Broschüre "Sturzunfälle im Wohnumfeld vermeiden" beschreibt umfassend, wie man sein Wohnumfeld sicherer gestalten kann, angefangen mit der Beseitigung von Hindernissen über die Anschaffung von Mobilitätshilfen bis zum barrierefreien Umbau. Bestelladresse: Deutsche Seniorenliga, Heilsbachstraße 32 in 53123 Bonn. Bei einem interaktiven Rundgang durchs Haus auf www.sturzunfaelle-vermeiden.de ist ein kompletter Check möglich.

 

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