Goudahof gGmbH

Der Hauspflegeverein Solingen e. V. und der Friedrichshof Solingen e .V. haben gemeinsam die Goudahof gGmbH gegründet. Die Goudahof gGmbH als Bauherr errichtet das Wohnhaus Goudahof mit drei ambulanten Wohngemeinschaften (24 Wohnungen), neun barrierefreien Wohnungen (Service-Wohnen), einer Tagespflege (16 Plätze) und einem Bürgercafé. Der Goudahof ist als Wohnhaus konzipiert, um Alltagsnormalität und individuelle Lebensgestaltung zu ermöglichen. 

Das Wohnhaus Goudahof versteht sich als alternatives ambulantes Lebensraum- und Versorgungsangebot. Mit dem zugrundliegenden Wohn- und Versorgungskonzept soll dem Wunsch vieler älterer Menschen nach einer pflegerisch-betreuerischen Versorgung im häuslichen Umfeld entsprochen werden. Daher versteht sich der Goudahof als integraler Bestandteil des kommunalen Quartierskonzepts und ermöglicht unterstützungsbedürftigen älteren Menschen in Solingen Höhscheid, ein weitgehend selbstständiges und autonomes Leben zu führen.

Ein erfülltes Leben im Alter bedeutet gleichermaßen die Gegenwart aktiv zu genießen und die Erinnerungen zu bewahren. Den Rahmen dazu bietet der Goudahof mit der Zielsetzung, den dort lebenden Menschen den Raum und die Zeit für die Dinge zu geben, die für sie in ihrer gegenwärtigen Lebenssituation wirklich wichtig sind.

Das Wohnkonzept

Der Goudahof mit seinen umfangreichen Wohn-, Pflege- und Betreuungsangeboten stärkt nicht nur die ambulante häusliche Versorgung am Unnersberg. Mit den ambulant betreuten Wohngemeinschaften bietet er auch bei Bedarf wohnortnah eine alternative Wohnform für pflegebedürftige Menschen an. Kann die häusliche Pflegesituation nicht mehr sichergestellt werden, steht mit den ambulanten Wohngemeinschaften insbesondere für Menschen mit Demenz eine wohnortnahe Versorgungsalternative zur Verfügung.

In allen Versorgungsbereichen des Goudahofs werden die unterstützungsbedürftigen Menschen nach folgenden Leitgedanken versorgt:

Der Goudahof entspricht der Konzeption der Stadt Solingen zur Sicherstellung einer der zentralen, wohnortnahen und qualitativ hochwertigen Pflegeinfrastruktur. Er versteht sich als eine für alle Bürger/-innen offene Einrichtung, mit einer konzeptionellen Einbindung in das Quartier Unnersberg.

Vom baulichen Standard erfüllt der Goudahof höchste Ansprüche, um Sicherheit und Lebensqualität gleichermaßen zu gewährleisten. Die Bebauung besteht aus einem Einzelbaukörpern mit zwei Vollgeschossen, einem Staffelgeschoss und einem Sockelgeschoss.

Das Gebäude erfüllt die Anforderungen nach DIN 18040 und kann von allen Menschen ohne fremde Hilfe und ohne jegliche Einschränkung genutzt werden. Die Architektur des Gebäudes fügt sich harmonisch in das bestehende Wohnquartier Unnersberg ein. Das umgebende Außengelände ist zum einen offen zum Quartier hin gestaltet, bietet aber auch für die Mieter/-innen der Wohngemeinschaften geschützte Bereiche zum Verweilen an. 

Weitere wichtige architektonische Merkmale sind:

Die räumliche Ausstattung 

Die Raumkonzeption der drei Wohngemeinschaften ist identisch, d. h. jede WG hat acht Einzelzimmer mit eigenem Bad / Toilette, einen großen Aufenthaltsbereich mit integrierter Küche und einen eigenen Außenbereich bzw. Terrasse. Alle Räumlichkeiten sind barrierefrei und für Rollstuhlfahrer geeignet. In jeder WG gibt es ein rollstuhlgerechtes Zimmer (Größe ca. 24, 2 m²). 

Aufteilung der Mietfläche

Privater Wohnraum

Der private Wohnraum ist ca. 22 m² groß incl. eines kleinen Vorraums und eines eigenen Bades. Die Gestaltung der Zimmer der Mieter/-innen erfolgt nach individuellen Wünschen. Auf Wunsch ist eine Möblierung (z. B. Pflege-bett, Nachttisch) gegen Kostenerstattung möglich. 

Private Räume mit gemeinsamer Nutzung

Die in den WG`s gemeinschaftlich genutzten Flächen, wie z. B. Küche und Wohn- und Essraum werden anteilig auf die (acht) Mieter der jeweiligen WG umgelegt.

Gemeinschaftsflächen mit gemeinsamer Nutzung

Dies sind Flächen im Haus, die von allen Mietern (vierundzwanzig) der drei WG` s mitgenutzt werden.  Der Aufenthaltsbereich ist entsprechend den besonderen Bedarfen von Menschen mit Demenz farblich und durch ein spezielles Beleuchtungssystem ausgestattet. Das abgestimmte Licht- und Farbkonzept hilft den Menschen mit Demenz sich besser zu orientieren und fördert Geborgenheit sowie ein Gefühl eines sicheren Aufgehobenseins. Eine indirekte und schattenfreie Raumbeleuchtung beugt optischen Halluzinationen vor, die vor allem bei Einbruch der Dunkelheit Menschen mit Demenz oftmals erheblich verunsichert.

Ihr Ansprechpartner

Bianca Janssen

Pflegedienstleitung

T. 0212 / 2 06 45-33
E-Mail

Tassilo Mesenhöller

Einrichtungsleiter

T. 0212 / 2 06 45-10
E-Mail

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