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Maßnahmen, die vor Corona schützen

Entwickeln sich die Infektionszahlen weiter, wie bisher, steigt die Zahl der COVID-19-Toten bis März 2022 auf über 2,2 Millionen, schätzt die Weltgesundheitsbehörde (WHO). Dieser Trend lasse sich aber aufhalten.

Hände waschen schützt vor Corona Hände waschen zum Schutz vor Corona. Foto: ManuPadilla-adobe-stock.com

Entwickeln sich die Corona-Infektionszahlen weiter, wie bisher, steigt die Zahl der COVID-19-Toten in der europäischen Region der Weltgesundheitsorganisation (WHO) bis März 2022 auf über 2,2 Millionen, schätzt die WHO. Dieser Trend lasse sich aber aufhalten.

Impfungen sind laut WHO-Regionalbüro für Europa das entscheidende Instrument, um schwere und tödliche Verläufe bei einer Coronainfektion zu verhindern. Denn die Impfstoffe gegen COVID-19 seien trotz mehrerer besorgniserregender Varianten des Virus weiterhin wirksam.

Impfungen haben seit ihrem Beginn vor knapp einem Jahr fast eine halbe Million Menschenleben gerettet, unzählige Krankenhauseinweisungen verhindert und zur Entlastung der Gesundheitssysteme beigetragen, teilt die WHO mit. Da sich nun die Hinweise mehrten, dass der Impfschutz vor Infektionen und schweren Krankheitsverläufen allmählich nachlasse, rät die WHO zu Auffrischungsimpfung, insbesondere für anfällige Personen – etwa mit geschwächtem Immunsystem.

Persönliche Schutzmaßnahmen ergreifen

Außer Impfungen empfiehlt die Gesundheitsorganisation noch folgende Maßnahmen zum effektiven Schutz vor einer Infektion:

  • Regelmäßig Hände waschen
  • Abstandsgebote einhalten
  • Maske tragen
  • In die Armbeuge oder ein Taschentuch niesen
  • Überfüllte, beengte oder geschlossene Räumlichkeiten meiden
  •  Innenräume lüften

Zudem weist die WHO darauf hin, dass laut einer jüngst veröffentlichten Studie das Tragen von Masken die Inzidenz von COVID-19 um 53 Prozent verringert.

Wichtig sei es auch, so die WHO, wachsam zu bleiben, Risiken zu vermeiden und sich an bewährten Schutzmaßnahmen zu orientieren. Das bewirke in Kombination mit gesundheitlichen Maßnahmen wie Selbstisolierung und Tests, Kontaktverfolgung und Quarantäne einen maximalen Schutz der Bevölkerung vor dem Virus.

„Um mit diesem Virus zu leben und unser Alltagsleben fortsetzen zu können, brauchen wir einen ,Impfstoff-plus‘-Ansatz. Das bedeutet, dass man die üblichen Dosen Impfstoff erhält, sich im Falle eines Angebots eine Auffrischungsimpfung holt und vorbeugende Maßnahmen in die Alltagsroutine einbaut. Eine Kombination aus Maskentragen, Händewaschen, Durchlüften, Abstandhalten und in den Ellenbogen niesen ist einfach durchzuführen und trägt wirksam dazu bei, das Virus unter Kontrolle zu bringen und Gesellschaften am Laufen zu halten. Wir alle haben die Chance und die Pflicht, zur Abwendung unnötiger Tragödien und Todesfälle beizutragen und eine weitere Beeinträchtigung des gesellschaftlichen und wirtschaftlichen Lebens während der Wintersaison zu begrenzen“, sagte Dr. Hans Henri P. Kluge, WHO-Regionaldirektor für Europa.

Weitere Informationen erhalten Sie in der Pressemitteilung   der WHO.

Quelle: www.euro.who.int 

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