Hilfreiche Tipps zur Verbesserung der geistigen Fitness
Viele ältere und pflegebedürftige Menschen leiden unter zunehmender Vergesslichkeit. Was sie dagegen tun können, zeigt das Zentrum für Qualität in der Pflege (ZQP).
Viele Ältere und Pflegebedürftige leiden unter zunehmender Vergesslichkeit. Was sie dagegen tun können, zeigt das Zentrum für Qualität in der Pflege (ZQP).
"In vielen Fällen ist es möglich, geistige Fähigkeiten zu erhalten oder zu verbessern" sagt Daniela Sulmann, Pflegeexpertin vom ZQP. Daher informiert die Stiftung unter www.pflege-praevention.de Betroffene, wie sie ihre geistige Fitness verbessern können und wie sich passende Maßnahmen in den Pflegealltag integrieren lassen.
Dem ZQP zufolge fördern z. B. Knobel- und Denkaufgaben sowie Gesellschaftsspiele, bei denen überlegt und eine Strategie entwickelt werden muss, die geistige Fitness. Diese stärken auch körperliche Aktivitäten wie Tanzen oder Ballspielen, welche die Koordination schulen.
Für Ältere Menschen gibt es in Deutschland viele Angebote an Seniorensport mit unterschiedlichen Anforderungen - von der Turngruppe bis zur Sitzgymnastik oder Rollator-Übungen. "Auch wenn der Körper keinen Sport mehr zulässt, sollte trotzdem so viel Bewegung wie möglich gefördert werden. Für pflegebedürftige Menschen kann dies heißen, einen kurzen Spaziergang zu machen oder einige Treppenstufen zu gehen, genauso wie sich weitestgehend selbst zu waschen oder anzuziehen", so Daniela Sulmann.
Auch regelmäßige Sozialkontakte spielen laut ZQP eine bedeutende Rolle für den Schutz geistiger Fähigkeiten. Menschen im höheren Alter mit gesundheitlichen Einschränkungen benötigen bei der Kontaktpflege jedoch häufig Hilfe. Unterstützen dabei könne bereits die Sicherstellung, dass die pflegebedürftige Person ihr Telefon so gut es geht selbstständig nutzen kann. Denn Telefonieren sei für viele in der Mobilität stark eingeschränkte ältere Menschen sehr wichtig, um persönliche Kontakte zu erhalten.
Wenn das Kurzzeitgedächtnis und die Orientierungsfähigkeit stark nachlassen, rät das ZQP, fachlichen Rat einzuholen.
Quelle: www.zqp.de
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